Die kontinuierliche Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur ist für Unternehmen eine Herausforderung. Um dies sicherzustellen, sind häufig hohe Investitionen notwendig. IT-Umgebungen in Unternehmen verändern sich im Laufe der Zeit, beispielsweise durch Zu- und Verkauf von Unternehmensteilen oder weil Legacy-Systeme ersetzt werden müssen. Die Transformation bestehender Systeme in eine neue Systemarchitektur erstreckt sich oft über einen längeren Zeitraum. Die Gründe hierfür sind zahlreich. Häufig erlaubt es die Technologie nicht, Altsysteme von heute auf morgen abzuschalten. Andererseits gibt es unternehmerische Gründe, die eine Aufrechterhaltung von Alt-Applikationen sowie eine schrittweise Migration in die neue IT-Landschaft erfordern.

Stammdaten im Fokus

Um eine valide Basis für Entscheidungen herstellen zu können werden häufig Optimierungsprojekte angestoßen. Diese etablieren und implementieren übergreifende Prozesse wie beispielsweise Customer Relationship Management (CRM), Supply Chain Management (SCM) oder Product Life Cycle Management (PLM). Die Folge sind oft neue Applikationen, die in bestehende Landschaften integriert werden müssen.

Die Folge ist oft ein buntes Potpourri unterschiedlicher Software-Anwendungen und Hersteller. Entlang der definierten Geschäftsprozesse kommunizieren die ausgewählten Lösungen miteinander. Aufgrund der Heterogenität der Systeme und dem oft unterschiedlichen Datendesign ist dies eine meist komplexe Aufgabe.

Stammdaten sind allgemein betrachtet „Träger von Informationen“, und bilden mit ihren vereinheitlichten und abgestimmten Parametern das Kernstück für die Steuerung der Geschäftsprozesse. Die Wichtigkeit von Stammdaten wird deutlich. Die Sicherstellung von Qualität und Vollständigkeit zählt zur unbeliebten Basisarbeit. Der Aufwand ist groß, da die Anforderungen unterschiedlicher Interessengruppen (Stakeholder) berücksichtigt werden müssen. Nichts desto trotz ist diese Aufgabe im Zuge der Integration unverzichtbar.

Um ein sauberes Konzept für das Stammdaten-Management zu erarbeiten müssen die fachlich kompetenten Ressourcen gebündelt werden – ein nicht immer einfacher Schritt. Ebenso schwierig gestaltet sich der Knowhow-Transfer, da Definitionen und Pflegeprozesse historisch über zahlreiche Implementierungen gewachsen und oftmals aus heutiger Sicht nicht nachvollziehbar sind.

Hier unterstützt Sie ANIGMA mit gewachsenem Know-how und jahrelanger Erfahrung. Ein sauberes Design der Datenstrukturen bedeutet Flexibilität. Ein gleiches Verständnis für Daten über Systemgrenzen hinweg ermöglicht verkürzte Reaktionszeiten auf Anforderungen und Anpassungen verschiedenster Anwendungen. Ein aufwendiges Zusammenführen verschiedener Datenquellen unterschiedlicher Syntax und Semantik für übergreifende Analysen und Berichte gehört dann der Vergangenheit an.

Stammdatenharmonisierung

Bevor Unternehmensprozesse optimiert werden können, müssen die Definitionen zu den Stammdaten abgestimmt und je nach Grad und Tiefe der Harmonisierung über die gesamte Landschaft synchronisiert werden.

So entsteht ein gleiches Verständnis über die betrachteten Daten entlang aller beteiligten Anwendungen und Systeme. Darüber hinaus werden die Unternehmensprozesse optimal unterstützt und das Reporting erhält eine klare und eindeutige Aussagekraft. Konsolidierung und Harmonisierung müssen exakt geplant und in der IT-Lösung umgesetzt werden. Erfahrungen zeigen, dass dieser Schritt Unternehmen oftmals vor eine aufwendige Aufgabe stellt; der Erfolg aber umso eindrucksvoller sein wird.

Pflegekonzept

Unterschiedliche Pflegeprozesse erhöhen die Komplexität in der IT-Landschaft und gefährden auf Dauer die Datenqualität. Die Einführung von Standards im Zusammenhang mit Stammdaten verbessert die Qualität, Reibungsverluste können vermieden und Fehler reduziert werden – ein Schritt der sich auszahlt.

Wie bei der zuvor durchgeführten Harmonisierung muss die Implementierung eines Pflegekonzeptes genau vorbereitet werden. Die Gefahr, ein bereinigtes Stammdaten-Framework durch Ausnahmen und unklare Definitionen wieder zu beeinträchtigen, ist groß.

Unternehmen erkennen oft erst nachträglich, dass die aufgestellten Regeln umgangen wurden. Durch vorausschauende Maßnahmen kann dies vermieden werden, so dass die Datenqualität persistent bleibt und die Geschäftsprozesse langfristig optimal unterstützt werden.

Hilfreich ist  im Bereich Stammdaten-Management und -pflege die Einbindung externer Experten. Zum einen wird durch externes Know-how und Ressourcen die Projektlaufzeit verkürzt. Zum anderen wird das Fundament für die Gesamtstrategie in der IT verbessert.

Fazit

Ein professionelles Stammdatenmanagement bietet enorme Optimierungspotenziale insbe­sondere bei verflochtenen Geschäftsprozessen.

Stammdaten haben aufgrund ihrer Integrationsfunktion eine zentrale Bedeutung. Eine saubere Gesamtstrategie legt das Fundament für den Erfolg in übergreifenden Projekten. Erfahrungsgemäß sind dabei die folgenden Aufgabenfelder wichtig:

Stammdaten Management (Master Data Management) ist die Basis für eine bessere Datenqualität und damit für konsistente und effektive Auswertungen in Business Intelligence (BI). Nur mit einem exzellenten Datenstamm erhalten Sie schlüssige Analysen, aus denen Sie korrekte Prognosen und die richtigen strategischen Entscheidungen ableiten können.

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