Lean Information Management

Mit Methoden des Lean Management Kosten senken und Effizienz steigern

Mit Methoden des Lean Management Verschwendung reduzieren – auch im Umgang mit Daten und Informationen.

Eine gute Datenqualität ist wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Projekte

Lean Information Management

Wir senken Kosten und steigern die Effizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Mit den Methoden des Lean Management verringern wir Verschwendung von Ressourcen – auch im Umgang mit Daten und Informationen. Wir nennen das Lean Information Management.

Als Beratungsunternehmen analysieren wir Ihre Geschäftsprozesse und vereinfachen, optimieren Prozesse sowie operative Abläufe. Sorgfältig schöpfen wir die Optimierungs- und Rationalisierungspotenziale in Ihrem Unternehmen aus. Dies kann beispielsweise sein:

  • die Integration von Organisations- und IT-Strukturen im globalen Unternehmen,
  • eine verstärkte Vernetzung von Lieferanten und Vertriebspartnern oder
  • die Bündelung einzelner, bisher isolierter Prozesse zu einem ganzheitlichen Kundenmanagement.

Dabei spielt das Ausrichten aller Mitarbeiter auf die Ziele des Unternehmens eine wichtige Rolle. Dies erreichen Sie mit ANIGMA ebenso wie bei der damit verbundenen Anpassung der organisatorischen Strukturen, Geschäftsprozesse und die IT-Infrastruktur. Wir nutzen dazu erprobte Methoden aus dem ANIGMA-Framework, die auf Ihre spezifische Anforderung ausgerichtet werden.

Reifegrad der Prozesse

Die operativen Prozesse werden sukzessive optimiert und der Verbesserungseffekt gemessen, um so den Reifegrad der Prozesse kontinuierlich  zu steigern (KVP). Das Ergebnis sind kürzere Prozessdurchlaufzeiten, das Minimieren operativer Risiken und die Nachvollziehbarkeit von Abläufen. Im Rahmen der kontinuierlichen Veränderung durch das Prozessmanagement sinken die Reaktionszeiten und das Unternehmen ist besser für dynamische Märkte gerüstet.

Auf der Basis optimierter Geschäftsprozesse entwickeln wir IT-Strategien und evaluieren die Systeme, die diese Strategien unterstützen – bedarfsgerecht für den aktuellen Einsatz, offen und skalierbar für künftige Aufgaben.

Mit unseren Leistungen im Bereich Projekt- und Programmmanagement übernehmen wir Verantwortung – auch bei engen Umsetzungszeiträumen und hohen Abhängig-keiten zwischen Einzelprojekten.

Lean Information Management

Die Basis der Aktivitäten um Lean Information Management sind fünf Kernprinzipien, die auch die Leitlinien für eine Überprüfung bestehender Systeme bilden:

Das Wert-Prinzip

Den Wert aus Sicht des Kunden definieren, heißt genau zu prüfen, was produziert werden soll, und die Produkte exakt auf die Bedürfnisse des Kunden abzustimmen. Dies ist ein wichtiger erster Schritt bei allen Lean Überlegungen. Der Kunde soll zur richtigen Zeit am für ihn richtigen Ort das auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Produkt in der bestmöglichen Qualität zu adäquaten Preisen bekommen.

Das Takt-Prinzip

Den Wertstrom identifizieren (Takt-Prinzip), meint die detaillierte Betrachtung der Prozesse, die für die Erstellung der Leistungen vom Rohmaterial bis zum Kunden notwendig sind. Der sogenannte Wertstrom beschreibt alle Aktivitäten, die zur Herstellung des Produktes oder der Dienstleistung erforderlich sind. Die Konzentration auf diese wertschöpfenden Prozesse vermeidet Verschwendung und unterstützt die Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse. Wenn man weiß, wie der Wertstrom durch das Unternehmen läuft und wer daran beteiligt ist, kann man das gesamte Produktionssystem auf diesen Wertstrom ausrichten, um ihn optimal zu unterstützen und alle Ressourcen effizient auszunutzen.

Das Fluss-Prinzip

Eines der wichtigsten Gestaltungsprinzipien des Lean Managements ist der kontinuierliche und geglättete Ablauf der Produktion, das Fluss-Prinzip. In vielen Organisationen wird in den Abteilungsgrenzen optimiert, werden Linien und Zellen mit höchster Produktivität gefahren, doch führt diese funktionsorientierte Denkweise nicht unbedingt zum Optimum. Schaut man aus der Produktsicht auf den Produktionsprozess, stellt man die vielen Stopps in Form von Zwischenlagern und Pufferbeständen fest. Aus dem Blickwinkel des Lean Managements sind hier vielfach erhebliche Verbesserungspotenziale verborgen, die auch eine große Auswirkung auf die Effizienz des gesamten Wertstroms haben. Wenn es gelingt, Engpässe zu beseitigen, die Produktion zu harmonisieren und auf den Wertstrom auszurichten und möglichst kleine Lose kontinuierlich fließen zu lassen, dann ist eine wesentliche Voraussetzung dafür geschaffen, die Fertigung flexibel, auftragsbezogen und effizient zu steuern.

Das Zieh-Prinzip

In vielen Unternehmen wird nach der Maßgabe der maximalen Maschinenauslastung produziert. Doch wenn das Unternehmen auf den Kunden ausgerichtet ist und der Wertstrom nach dem Fluss-Prinzip organisiert wird, muss erst dann produziert werden, wenn der Kunde bestellt oder die Bestände ein Minimum erreicht haben. Diese Bestellpunkte bilden dann den Anstoß für die Produktion. Beim Pull-Prinzip (? Kanban) zieht man (engl. to pull) vom Kunden aus gesehen die Produkte durch die Produktion, anstatt sie durch Planungsvorgaben in die Produktion zu drücken („push“). So ist auch ohne Terminjägerei und Überstunden eine 100-prozentige Liefertreue erreichbar. Es entfällt zudem nicht nur die Lagerung von Teilprodukten und Fertigwaren und der damit verbundene Such- und Transportaufwand, sondern häufig kann die Fertigung auch personell entlastet werden.

Das Null-Fehler-Prinzip

Perfektion kann man nicht erreichen, sondern nur anstreben. Da sich die Rahmenbedingungen laufend wandeln und auch schlechte Gewohnheiten schnell wieder einspielen, ist es wichtig, in einem Lean System für kontinuierliche Verbesserung zu sorgen. Stillstand bedeutet Rückschritt. Der sogenannte Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) ist eine sind Methode, mit der die Mitarbeiter fortlaufend dazu aufgefordert werden, die Abläufe zu hinterfragen und Ideen einzubringen. Denn sie haben ihre Arbeitsplätze und die alltäglichen Prozesse in der Werkshalle am besten im Blick.